ABOUT YOU eine Kooperation kein Kauf

ABOUT YOU eine Kooperation kein Kauf

Ich nehme diese Kooperation mit ABOUT YOU mal zum Anlass über ein gewisses Thema zu sprechen was mir unter den Nägel brennt. Die Kennzeichnung von Sponsored Post. Ich würde sehr gerne wissen warum es für viele Blogger ein Problem darstellt Ihren Lesern bzw. Followern offen zu sagen oder es wenigstens zu kennzeichnen dass die Artikel zu 90 % gesponsert sind; also dementsprechend nicht durch einen persönlich käuflich erworben wurden. In einer TV Sendung im WDR wurden hier drei Blogger an dieser Stelle vorgestellt und anhand deren Accounts wurde ebenso dargestellt das die meisten gesponserten Kooperationen NICHT gekennzeichnet sind.

Warum wird dies nicht gemacht? Ist es die Scheu oder gar die Angst vor dem Finanzamt, es nicht zu tun? Die Angst auch die erhaltenen Sachen zu versteuern? Auch wenn man gar kein Geld bekommen hat für den sogenannten gesponserten Post? Ich kann diese Fragen an dieser Stelle nicht beantworten, denn FAST jeder Steuerberater und JEDES Finanzamt in jeder Stadt sieht die Geschichte bzw. den Job des Bloggers anders. Manche sehen es enger andere widerum lockerer; können auch im Umkehrschluss mehr Ihrer eigenen Ausgaben absetzen etc. Die Grauzone im Bereich Unternehmertum Blogger ist immer noch vorhanden; und ich kann einfach jedem an dieser Stelle raten sich hier an der Stelle professionellen Rat zu holen. Oftmals sehe ich solche essentiellen wichtigen Fragen in Facebook Bloggergruppen. Sorry Mädels ganz ehrlich solche Fragen können wenn Sie falsch beantwortet werden, Schäden von sich tragen deren Ausmaße sich niemand ausmalen kann, denn wenn es eine Institution in Deutschland gibt die rigeros ist, ja dann ist es das Finanzamt.

 

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Ich gebe Euch einen Rat der Euch nichts kostet: geht zu Eurem Finanzamt Eurer Stadt / Kreis und lasst Euch dort beraten. Das ist kostenlos – und ich habe in den nun sieben Jahren Selbstständigkeit gelernt, wenn man mit dem Finanzamt von Anfang an spricht ist es besser als wenn man gar nichts sagt. Stellt bitte nicht solche Fragen in Facebook Gruppen und verlasst Euch auch nicht auf diese meist unqualifizierten Antworten von einigen „Berufsbloggern“. Dafür gbt es halt Profis und ganz ehrlich lieber vielleicht etwas Geld investieren aber dafür ist es stichfest bzw. handfest und Ihr müsst am Ende nicht Angst haben, das es doch nach hinten los gehen kann. Denn Steuern oder überhaupt die Selbstständigkeit als Blogger ist KEIN Spiel und KEIN Zuckerschlecken.

Wo wir wieder beim eigentlichen Thema wären – Zuckerschlecken? Nein eigentlich nicht – wir sind beim Thema Kennzeichnungspflicht. Genau richtig gelesen – WIR Blogger sind verpflichtet JEGLICHE Kooperationen zu kennzeichnen. Also bitte dann macht es auch. Lasst Eure Leser doch nicht im Glauben das Ihr Euch das gekauft habt; Ihr habt eine Verantwortung gegenüber Euren Lesern und Followern; also haltet dann bitte auch nicht jede CHLOE Tasche stetig in die Kamera des Handys etc. 90 % eurer Leser können sich solch eine Tasche NIE kaufen. Also warum müsst Ihr immer von jeder zehntausendsten neuen Chloe Bag sofort auf Snapchat, Insta Stories und Co. berichten? Sorry aber das grenzt für mich schon fast an Selbstbeweihräucherung und geht mir persönlich ganz einfach auf den Geist und wirkt kindisch. Soll das etwa zeigen wie erfolgreich Ihr doch als Blogger seit? Oder wie soll man das als aussenstehende Betrachterin deuten? Ich habe nichts gegen die Mädels, worunter ich mich selbst auch zähle, die Geld beiseite legen um sich Träume wie beispielsweise eine solche Designer Tasche zu leisten, nein ich spreche hier an der Stelle von den ach so gehypten Bloggern, die in Ihren Snaps und Co. so Leser- & Follower-NAH wirken und am Ende  beim persönlichen Treffen die Arroganz in Person sind.

Zum Thema Kennzeichnungspflicht habe ich Euch einen interessanten Beitrag von einer Fachanwältin aus Berlin HIER verlinkt. Dort wird klar formuliert auf welchen Paragraphen diese Kennzeichnungspflicht sich beruft etc.

Wie steht Ihr denn persönlich zu dem Thema kennzeichnungspflicht? Ist es für Euch als Leser wichtig oder seit Ihr dann sauer auf den Blogger, weil Ihr denkt dass es ja gar nicht seine wahre eigene Meinung zum Produkt ist? Und falls Ihr selbst Blogger seit, wie handhabt Ihr es? Haltet Ihr Euch strikt an die Vorgaben oder drückt Ihr auch mal ein Auge zu?

Freue mich auf Euer Feedback hier unter dem Beitrag und wünsche Euch einen schönen Wochenstart.


PHOTOGRAPHY by TAGTRÄUME

*Dieser Blogpost in in freundlicher Zusammenarbeit mit ABOUT YOU entstanden.

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Caroline
Caroline Kynast ist die Gründerin und Bloggerin hinter CAROLINEKYNAST , einem Fashion- und Streetstyle Blog aus Deutschland.

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