Ein Danke für Blogger

Ein Danke für Blogger

Ein kleines „grosses“ Wort

Heute habe ich aktuelles Thema was mich beschäftigt in diesen Blogpost „verarbeitet“ – das Wort „Danke“. Es scheint doch ein Wort zu sein, was regelrecht aus der Mode gekommen ist. Sagt man dies nicht mehr im alltäglichen Leben zueinander oder überhöre ich es nur einfach? Aber lassen wir mal das sogenannte alltägliche Leben außen vor, sondern sprechen über das Bloggerleben. Ich dachte schon im alltäglichen geschäftsleben ist ein Danke schon längst Vergangenheit – nein auch im Bloggeralltag ist ein Danke schon gar kein Thema mehr. Agenturen, Marken, Firmen wer auch immer starten Wettbewerbe, Motivieren durch Gewinnspiele die Blogger oder User von Instagram, facebook und Co. dran teilzunehmen, viele tun dies auch weil Sie vielleicht gerade Lust drauf haben oder gar das Produkt gut finden und man erhält noch nicht mal eine einfache Nachricht am Ende der Kampagne wie beispielsweise „…..Danke für Deine Teilnahme. Diesmal hat es leider nicht geklappt, aber vielleicht beim nächsten Mal…..“ – oder so ähnlich.

Kostenlose Influencer & User Werbung

Nein – es wird einfach gar nicht reagiert. Getreu dem Motto – Danke dass Du für uns kostenlose Werbung gemacht hast und wir hierdruch mehr Likes und Follower generieren konnten aber ein Danke brauchst Du hierfür nicht zu erwarten. Naja Geschäftsinn und langfristige „Kundenbedingung“ sieht hier anders aus. Agenturen etc. gibt es für Blogger derzeit wie Sand am mehr und es werden jeden Tag immer mehr – also darf man sich auch als Agentur nie auf der sicheren „sonnigen“ Seite des Lebens fühlen. Wir wünschen uns doch als Blogger nur ein „Danke“. Versteht Ihr das denn nicht?! Ich bin so froh das dies nicht der Regel entspricht und es Agenturen, Firmen etc. gibt die wirklich für jede Kleinigkeit die man schreibt und macht einem ein kurzes Feedback geben, welches stetig mit einem Danke verbunden ist. Aber gar nicht zu reagieren – sorry – aber da kommt die Geschäftsfrau in mir hoch – empfinde ich als Frechheit.

Massenmails

Aber es geht ja noch schlimmer. Man nehme eine Veranstaltung als Beispiel. Hier wird stetig meist drauf hingewiesen dass Blogger sich akkreditieren müssen oder so Wortlaute wie „wenn Ihr Blogger seit – ja dann schreibt uns doch eine Mail. Wir antworten Euch dann ob Ihr dabei seit.“ – „ja mega!“ denken viele machen wir doch glatt. Ich möchte hier keine Namen nennen, weiss Gott nicht auch wenn es mir auf der Zunge brennt, bzw. an meinen Fingern, aber der Wahnsinn ist immer die Bemerkung wenn man dann seine Daten oder eine Email dorthin gesendet hat, kommt die erste automatisierte Email zurück, welche wie folgt lautet „…..danke (Wow ein Danke!) für deine Nachricht / Akkreditierung. Wir prüfen nun Deine Daten etc……….“. Ok die Mail ist noch nicht so schlimm, normale Reaktion, technisch programmiert und eingestellt. Aber das Interessante ist, das man seine Blog-Url eingibt, wie auch seine Kontakt Email – Adresse. Man sollte doch davon ausgehen, das wenn die Daten bzw. die Mail geprüft werden, welche man verschickt hat, die Antwort daraufhin doch dann auch auf dieses Mail kommt. NEIN – Fehlanzeige. Die kommt dann auf eine andere Mailadresse, nämlich wie in meinen Fällen auf meine ehemalige Email Adresse des Blogs. Und nicht nur das, Sie ist automatisiert – keine persönliche Anrede – lässt mich darauf schließen, das eine Massenmail der Einladung zum Event einfach an einen Email Verteiler gesendet wird. Sorry aber dann brauch ich kein Tam Tam um die Veranstaltungen machen. Und dies habe ich in den letzten Monaten nun mehrfach gehabt.

Blogger ist gleich Blogger

Entschuldigung wenn ich das hier wirklich so schreiben muss aber ich meine das auch so: Blogger ist gleich Blogger. Wir haben eine Leidenschaft zusammen und dies ist das Schreiben und die Mode oder beauty oder Interior oder Food oder alles zusammen oder so. Der eine hat mehr Follower, der andere hat weniger, der andere hat Kooperationen, der andere keine – ganz ehrlich ist das nicht schnuppe?! Wenn man ein Bloggerevent veranstaltet finde ich, macht es die Mischung: kleine, grosse, mittlere Blogger – wurscht einfach Blogger halt. Wäre für ein Event auch mal interessanter denn man würde hierdurch nicht immer die selben Gesichter treffen; auch wenn man diese gerne wiedersieht. Es geht doch auch um den Austausch untereinander: was kann die mir vielleicht ein Tipps geben, wie verhalte ich mich auf Events, wie spreche ich mit potentiellen Kunden usw. Aber nein – Realität sieht so aus – keine 50.000 Follower auf Instagram, Blog noch sehr frisch, keine Likes, noch keine Kooperationen mit grossen Firmen gehabt – DU bleibst draussen.

Leider wird sich an diesem „Geld-„Rad auch so schnell nichts dran ändern, denn das Influencer Marketing ist ein fester Bestandteil in Grosskonzernen geworden und hier wird richtig Geld reingepumpt. Zwar viel viel weniger als früher in Printmedien und Werbspots aber das ist ein anderes Thema, welches ich sicherlich hier auf Modesalat noch zum Ausdruck bringen werde.

Aber eins kann ich Euch sagen – ich wäre nicht CARO wenn ich über das GANZE nicht einfach nur Lachen könnte.

Eure Caroline

 

 

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Caroline
Caroline Kynast ist die Gründerin und Bloggerin hinter CAROLINEKYNAST , einem Fashion- und Streetstyle Blog aus Deutschland.

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