OUTFIT | All Over Look x Hosenanzug x Print x Blumen

OUTFIT | All Over Look x Hosenanzug x Print x Blumen

All Over Print

Diesmal werden wir etwas mutiger – genau passend nach der Fashion Week in Berlin wie ich finde, denn Berlin hat wieder alles gegeben in aussergewöhnlichen Styles. dazu aber mehr in einem Blogpost extra zu Thema Fashion Week. Sind solche Styles wie ich Sie trage nur was für mutige? Kann ich tatsächlich so angezogen rausgehen auch wenn ich auf dem Dorf wohne? Ich glaube genau diese Fragen stellen sich nun einige von Euch die vor dem Rechner sitzen und genau diesen Blogpost lesen. Aber ich stelle Euch an dieser Stelle die Gegenfrage: warum solltet Ihr das NICHT können?

Genau das ist unser Problem oftmals – wir machen uns einfach zuviele Gedanken. Wir denken einfach zuviel über sinnloses nach und mit sinnlos meine ich einen Gedanken daran zu verschwenden, sich die Frage zu stelen was wohl andere Menschen denken wenn man so angezogen durch die Stadt läuft. Leben und Leben lassen! Wollten wir nicht in Deutschland als liberal angesehen werden? Das war doch unser Ziel, oder habe ich da was falsch verstanden? Menschen nach Herkunft und Aussehen zu verurteilen ist OUT und von gestern. Jeder Mensch sollte sich so frei fühlen, das er selbst nackt einkaufen gehen könnte wenn er es wollte.

Beanie ACNE STUDIOS | Blazer 5PREVIEW *Werbung

Regeln über Regeln

Nein aber ganz das Gegenteil ist die Realtität bei uns in Deutschland. Regeln über Regeln gängeln uns wahrlich durchs Leben. Das darf man nicht, hier sollte man aufpassen wenn man hingeht und hier ziert sich es nicht mit Jogginghose aufzutauchen ……… bla, bla, bla. Oh man was nervt mich das oftmals, wenn ich hier irgendwo hingehen will oder gar muss, muss ich manchmal schon 15 Mal überlegen was ich anziehe; bevor es nachher noch am Ende das falsche wäre. Was ein Drama! Mich erschlägt es oftmals, da ich mich dadurch nicht frei fühle. Nicht frei in meiner Selbstverwirklichung. Klar kann man nun sagen: Ach ist doch egal was alle denken; aber ist dies so einfach wegzustecken wie wir oftmals behaupten?! Ich glaube nicht. Ich bin mir sicher das es sehr viele unter uns gibt die gerne anders wären, einen anderen Job ausüber würden, sich vielleicht sogar anders kleiden würden, wenn sie es könnten und dürften im Job und vielleicht auch gerne ein anderes Geschlecht hätten. Ich finde diese Art der Selbstverwirklichung im „kleinen“ Stil durch die Wahl der Kleidung die man echt gerne mag, ist schon oftmals nicht möglich. Sie ist in der Gesellschaft einfach nicht gerne gesehen. Resultat hiervon: Schubladen – Denken. Läufst Du rum wie ein Penner – biste auch einer! So einfach ist das. Getreu dem Motto: ist das Kunst oder kann das weg?

Hosenanzug 5PREVIEW +Werbung | Pullover ZARA | Schuhe ZARA

FREI SEIN

Das tolle am Blogger sein ist das man sich wirklich in der Modewelt austoben kann. „Wir“ dürfen mehr als andere habe ich das Gefühl, so habe ich es auch wieder in Berlin empfunden. Paradiesvögel in unserer Zunft werden als normal oder eher gesagt als „Fashionvictim“ angesehen. Bist Du ein Normalo, dann hast Du sie nicht mehr alle. Klingt jetzt rau und zu hart? Nein ich denke nicht, wir sollten viel öfters solche Worte in den Mund nehmen und diese aussprechen. Wenn wir doch schon nicht alles anzieghen dürfen! Frei sein ist also auch ein Stückweit Mut zu beweisen. Mut gegenüber anderen dort zu stehen und zu sagen „Ja ich finde es toll wie ich aussehe und was ich trage“. Dick, Dünn, Schwarz, Weiss,  bunt oder grau – es ist doch einfach nur egal oder. Macht dies nicht alles unsere Gesellschaft zu dem was sie lebenswert macht? Nach Rechts und Links schauen – war ich nie ein Fan von. ich interessiere mich dafür was andere „Kolleginnen“ machen – ich schaue auf mich und nichts anderes, Konzentration und Kraft auf das wesentliche bündeln – so nenne ich das. Die Gesellschaft mutiert zu einer Lästerschwester hoch zehn, so dass ich schon oftmals denke ich wäre eine Nonne und hätte noch nie Sex gehabt. So langweilig komme ich mir schon vor und so unbefleckt, weil ich nicht nach anderen „Kollegen“ schaue und lästere.

Ich bin wie ich bin

Ich denke mir „Pfffff so bin ich halt“ und mach halt mein Ding. Egoistisch? Nein finde ich gar nicht, auch wenn es oftmals nach außen vielleicht so wirkt. Ich nenne es fokussiert sein, fokussiert auf meinen Job den ich ausübe und dazu gehört auch ein stückweit Selbstdarstellung dazu. Ohne mich – kein Blog und umgekehrt ist es der selbe Fall. Der Blog das bin ich und dies ist für einen Blogger das wichtigste auf das er sich konzentrieren sollte. Auf seine eigenen Medien und nichts anderes. Analyse von social Media Accounts von Kollegen – wenn ich das höre könnte ich kotzen – sorry für den Ausdruck aber erlaubt mir an dieser Stelle die Frage: WARUM? Was bringt das einem? Leben und Leben lassen – bitte vergesst das nie! Wir werden an ganz anderen Stellen in dieser Gesellschaft gegängelt, wo Eurer Ehrgeiz vielleicht mehr gefragt wäre als an dieser Stelle,

Photography © SARAH PRITZEL | Location DÜSSELDORF

 

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit 5PREVIEW entstanden.

 

 

Caroline
Caroline Kynast ist die Gründerin und Bloggerin hinter CAROLINEKYNAST , einem Fashion- und Streetstyle Blog aus Deutschland.

You May Also Like